Welche Nachteile Vermögenswirksame Leistungen haben können
 

 
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VL sparen: Nachteile
Vermögenswirksame Leistungen erhält man zwar als Arbeitnehmer teilweise vom Arbeitgeber „geschenkt“, aber nur noch selten zahlt der Arbeitgeber den maximal möglichen Betrag von monatlich 40 Euro.



Meistens muss der Arbeitnehmer selbst den größten Anteil aufbringen. Einen deutlichen Nachteil haben Vermögenswirksame Leistungen in der Form, als dass die abgeschlossenen Sparverträge sehr unflexibel sind. Generell kann über das angesparte Kapital nämlich erst nach Ablauf von sieben Jahren „unschädlich“ verfügt werden. Beim VL-Fondssparen ist es zudem so, dass während der Laufzeit auch kein Wechsel in andere Fonds erfolgen kann, wie es beim gewöhnlichen Fondssparen der Fall ist.

Gebühren und Versteuerung als weitere Nachteile beim VL Sparen

Ein weiterer Nachteil der Vermögenswirksamen Leistungen knüpft an die geringe Flexibilität und die Sperrfrist von sieben Jahren an. Sollten Sie nämlich ihr angespartes Kapital vor Ablauf dieser Sperrfrist verfügen, müssen zum einen alle eventuell erhaltenen staatlichen Zulagen (Arbeitnehmersparzulage) zurückgezahlt werden. Zum anderen verlangen Banken, Bausparkassen und Fondsgesellschaften teilweise recht hohe Gebühren für die vorzeitige Auflösung des VL-Vertrages.
Ein weiterer Nachteil im Bereich Vermögenswirksame Leistung ist zudem, dass die die Beiträge zu versteuern sind. Der Arbeitgeber schreibt einen eventuellen Zuschuss nämlich dem Bruttogehalt zu, sodass der gesamte VL-Beitrag (auch der freiwillige Eigenanteil des Arbeitnehmers) steuer- und sozialabgabenpflichtig ist. Zudem sind beim VL-Fondssparen normalerweise keine zusätzlichen Einzahlungen möglich, da es für das VL-Fondssparen ein Sperrdepot eingerichtet wird.

Vorteile beim VL sparen im Überblick


 

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